Sodala, ich bin zurück aus Ägypten!!
…konnte den Blog nicht weiterschreiben, da ich nicht oftgenug Internetzugang hatte. Also, was ist alles passiert?
Kurz die Higlights: Wir haben in Luxor einen Typen namens Wayne aus Manchester kennenglernt. Der ist die restliche Zeit mit uns herumgereist. War echt lustig mit ihm, vor allem weil er das komplette Gegenteil vom Lee ist. Rauchen, Saufen und lange ausgehen um danach auszuschlafen sind sein Business. Also auf allen Fotos wo ihr einen bärtigen unbekannten seht, das ist dann Wayne. Was haben wir so alles gemacht?
Wir sind nach Aswan mit dem Zug raufgefahren nach Luxor. Dort haben wir wieder Tempelanlagen besichtigt und uns die Zeit mit Sovenierkäufen vertrieben. War ganz nett da. Leider hat das „Ägyptenfieber“ Lee und mich nicht so erpackt. Daher waren für uns in Aswan und in Luxor nur blöde Steinhaufen zu besichtigen, die sicherlich erst vor wenigen Jahren teilweise restauriert wurden. Das machte alles noch etwas uninteressanter, wenn du vor einer Wand stehst, die sicherlich erst vor wenigen Jahren neu angemalt wurde.
Wir wollten danach eigentlich nach Hurghada weiter. Da wir aber in Luxor von Freunden bereits erfuhren, dass die Fähre nach Sharm el Sheik kaputt ist entschließen wir uns, gleich mit dem Bus nach Sharm zu fahren. Dort wollte ich das Magiclife Hotel besuchen, weil ich bei Magiclife ja letzten Sommer gearbeitet habe. Leider ist dieses sehr weit außerhalb der Stadt, so wurde daraus nichts. Ich wollte nicht ein Taxi nehmen, ohne sicher zusein, ob ich überhaupt reinkomme. Dafür schrieb ich an meinen Exboss eine mail und bekam das Angebot dortbleiben zu können. Als Animateur in Sharm und danach nach Tuniesien (Manar) wieder. War zuerst interessant für mich, weil ich Geld bekommen hätt und hier in Dar es Salaam ohnehin nicht weiß, ob ich überhaupt etwas machen werde. Da mir aber der 1. Juni zu wichtig ist (Tag meiner Rückkehr) musste ich leider absagen.
Nach bereits einer Nacht verließen wir Sharm, weil es uns einfach viel zu teuer war! Wir zahlten in einer Jugendherberge für ein 3-Bettzimmer, jeder 10 Dollar!! ..und dabei waren wir mit ägyptischen Teenagern untergebracht!
So kam es, dass wir nächsten Tag bereits weiter nach Dahab reisten. Dort angekommen begab ich mich auf die Suche nach einer Tauchschule. Dies stellte sich zu Beginn als äußerst einfach heraus, weil es in diesem kleinen Ort sicherlich über 20 oder 30 davon gab. Als ich die Schule dann aber auswählen solle, wurde es schwierig. Wie erkennt man eine gute Tauchschule, wenn man noch nie getaucht hat?
..ich habe es aber geschafft und verbrachte die nächsten 5 Tage in Dahab damit, tauchen zu lernen. Nunja, jetzt bin ich von PADI ein Open Water Diver und darf bis zu einer Tiefe von 12 m abtauchen. Tauchen ist schon ein geiles Gefühl und kann ich nur jedem dazu raten, es einmal zu probieren!! Hammer!
Nach Dahab trennten sich die Wegen von Wayne und uns, aber nur für kurze Zeit. Wayne beschloss nach Jordanien zu fahren und wir mussten zurück nach Cairo. Dort besichtigten wir das berühmte National Museum. Wie zuvor bei den Steinhaufen, kam nicht gerade Euphorie hoch. Etwas Interessantes gab es darin aber doch für uns: Mumien! Wenn man vor einem 4000 Jahre alten Körper steht, an dem man sogar noch Haare erkennen kann, muss man doch vor Erfurcht vor den damaligen Kenntnissen der Ägypter erstarren.
Den Tag darauf kam Wayne schon nach und wir besuchten gemeinsam die Pyramiden von Giza mit der Sphinx. Allein diese zu sehen, sind die lange Reise wert gewesen!!! Ich werde nie vergessen, als ich sie das erste mal sah. Wir fuhren mit dem Taxi eine Hochhauszeile entlang und zwischen zwei Hochhäusern konnte ich die beeindruckende Spitze einer der 6 Pyramiden dort erkennen. Der Anblick war gigantisch. Wir hatten dann noch Glück, das wir vor 8 Uhr schon dort ankamen und nicht von Touristenmassen überrannt wurden. Wie die Fotos beweisen, hatten wir sehr viel Spaß!
Nach einer langen Rückreise nach Nairobi, danach wieder nach Arusha und dann nach Dar es Salaam bin ich seit gestern abend wieder hier. Schade!! …aber nicht mehr lange und ich komme heim. Unter 50 Tage!
Liebe Grüße, Thomas
























